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(Homo)Sexualität & Spiritualität
Armin-Christoph Heining war lange Jahre Benediktinermönch und Diakon. Sein 10 jähriges Zölibat vor 1990 erlebte er als Chance zur spirituellen Weiterentwicklung. Wie ging er mit seiner Sexualität um? „Ich nahm meine sexuellen Energien immer wieder ins Innere, ließ sie in mir aufsteigen und ausbreiten, wie Wärme durch den ganzen Körper strömen.“ So lernte Armin-Christoph, die Sexualkraft zu verfeinern und zu kanalisieren - eine gelungene Form der Transformation der eigenen Lebenskraft.
Armin-Christoph entdeckte seine Neigung zur Homosexualität. Allmählich kam er in einen Zwiespalt seiner Gefühle. Es kristallisierte sich seine Berufung heraus, nämlich spirituelle Erfahrungen in Bezug auf die Sexualität und das Lebensgefühl, welches damit verbunden ist, Homosexuellen zugänglich zu machen - in einem Rahmen tantrischem Gottesdienst und Ritual. Diese Möglichkeit bot ihm das „SkyDancing-Tantra“, welches er 1990 kennenlernte.
2004 gründete Armin-Christoph schließlich die „Stiftung Sexualität & Spiritualität“. Im tiefsten seines Herzens ist er Mönch geblieben. Ein Mönch ist ausgerichtet auf Gott und offen, ihm im Mitmenschen zu begegnen. Seine visionären Gedanken und Absichten zur Gründung eines Tantrischen Klosters legt Armin-Christoph Heining in die Hand eines größeren Ganzen. Die Zeit müsse erst reif werden. Die Stiftung ist bereits als gemeinnützig anerkannt.
Buchtipp: (Homo)Sexualität & Spiritualität
Von Armin-Christoph Heining, erschienen im Eigenverlag
(erhältlich um 7 Euro über www.gay-tantra.de)
Text: Florentine Herz
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