| Regenbogenball 2004:
Kurzweilig. Opulent.
Ausgelassen. Professionell
Auch wenn die Farbe der Rosen dieselbe war der Regenbogenball 2004 genügte unseren ästhetischen Ansprüchen sehr viel eher als der vorjährige Opernball. So wurden wir keines Fummels ansichtig, der auch nur annähernd den Gruselfaktor von Elisabeth Gürtlers Albtraum in Gelb erreichte.
So stilsicher wie die meisten GästInnen zeigte sich auch die HOSI Wien bei der Organisation: Lucy McEvil führte professionell und mit bitterbösen Seitenhieben (u.a. gegen die „Dummheit aus Döbling“ und andere PolitikerInnen, die „niemanden diskriminieren wollen, ABER...“) durch den Abend. Die klassische Eröffnung durch das Ballkomitee (Tanzmeister Wolfgang Stanek) war ebenso farbenfroh und gekonnt wie die folgende Tanzeinlage von Les SchuhSchuh.
Völlig selbstverständlich hatte Bürgermeister Michael Häupl den Ehrenschutz übernommen und zahlreiche PolitikerInnen von den Grünen und der SPÖ waren der Einladung zum Ball gerne gefolgt. Auch Heinz Fischer, 2. Nationalratspräsident und Kandidat für die Bundespräsidentschaftswahl, der in seiner kurzen Rede eindeutig Stellung bezog für eine eingetragene PartnerInnenschaft, fühlte sich sichtlich wohl.
Zu den Live-Acts: Ausnahmslos alle Gruppen (Wiener Damenkapelle Johann Strauß, A-Live, Desert Wind, Rounder Girls und The Gablitzers) waren in Spitzenform und sorgten bis in die frühen Morgenstunden für beste Stimmung. Thank you for the music!
Für gundl.at aus Wien: Michael Langer
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