| Kein Blut für Öl:
Grazer Jugend für den Frieden
Graz. Spontan haben sich am ersten Tag des Krieges gegen den Irak hunderte überwiegend Jugendliche auf den Grazer Hauptplatz zusammengefunden, um für den Frieden zu demonstrieren.
Die von der Aktion Kritischer SchülerInnen organisierte Kundgebung zeigt einmal mehr, dass allen Unkenrufen zum Trotz gerade die jungen Menschen politisch hoch aktiv und sehr engagiert sind.
Im Zusammenhang mit dem Irak-Krieg steht auch eine Aussendung von Kultur 2003:
Die Mitglieder der NGO’s sind herzlich aufgerufen, an der Eröffnung der Ausstellung „Berg der Erinnerungen“ am 21. März 2003 (ab 17 Uhr am Schlossbergplatz) teilzunehmen. Es soll mit der Ausstellung auch in Erinnerung gerufen werden, dass während des 2. Weltkriegs das Stollensystem des Schlossberges, das jetzt in Friedenszeiten für eine Ausstellung genutzt werden kann, an die 30.000 Menschen Schutz vor Bombenangriffen geboten hat. Dies sollte in Zeiten nicht vergessen werden, in denen nach monatelangen Vorbereitungen einer der größten Angriffskriege aller Zeiten vom Zaun gebrochen wurde. Jetzt, da Bomben auf Bagdad fallen, erhält dieses Projekt, in Erinnerung an die ursprüngliche Funktion des Stollensystems eine dramatische Aktualität.
Der „Berg der Erinnerungen“ ist ein Projekt von Graz 2003, das sich eingehend mit den Erinnerungen der Grazerinnen und Grazer beschäftigt. Cirka 20.000 Erinnerungen wurden insgesamt für das Projekt abgegeben. Nun werden viele davon in einer Ausstellung im Grazer Schlossberg präsentiert.
Gezeichnet:
Bürgermeister Alfred Stingl
Graz 2003 Kulturhauptstadt Europas Organisations GmbH
Steirische Friedensplattform
ARGE Jugend gegen Gewald und Rassismus
Grazer Büro für Frieden und Entwicklung
Bericht: Günther
Fotos: gundl.at
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