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Meinungsumschwung beim Liberalen Forum: Wien Eine Kehrtwende scheint das Liberale Forum genommen zu haben. War sie früher Vorreiter für die Gleichstellung von gleichgeschlechtlich liebenden Menschen tritt sie nun dagengen auf. Für Reinhard Jesionek, den Spitzenkandidaten des Liberalen Forums (LIF), ist die "Schwulen-Ehe" "kontraproduktiv". In einem Interview mit der oberösterreichischen "Sonntags Rundschau" meinte er zu den von LIF-Gründerin Heide Schmidt erhobenen gesellschaftlichen Forderungen nach homosexuellen Ehegemeinschaften, sowie nach einer Entfernung der Kreuze aus den Schulen: "Das sind für uns keine primären Themen". "Wenn man die Leute vom Land damit vor den Kopf stoßt, muss man die andere Seite fragen, geht es nur um den Effekt oder ist das wirklich notwendig? Ich verstehe da die alten Leute, wenn Sie dagegen rebellieren. Die Schwulen-Ehe ist für mich kontraproduktiv", so Jesionek. Konservativ Die Themen, die unter Heide Schmidt vor zweieinhalb Jahren da waren, seien "heute völlig andere", betonte Jesionek. Sie habe sich dem linken Lager zugewendet und gesagt, dass sie für rot-grün sei. "Jetzt will sie auch Justizministerin unter rot-grün werden. Dadurch hat sie alle konservativen Kräfte von vornherein ausgeschlossen. Das tue ich nicht", erklärte der LIF-Kandidat. Linktipp: Neue Liberale |
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