Geschichte der Homosexuellen-Bewegung in den USA
Als die erste Münze flog …
(Graz, 10.6.2009). Am 28. Juni jährt sich zum 40. Mal ein Ereignis, das als „Stonewall Riots“ in die moderne amerikanische Geschichte eingegangen ist. Diese Unruhen, die nach einer Polizeirazzia in der Bar „Stonewall Inn“ ihren Ausgang nahmen und einige Tage die Christopher Street im New Yorker Stadtteil Greenwich Village beherrschten, waren der Ausgangspunkt und Gründungsmythos der neuen Lesben- und Schwulenbewegung.
Was aber geschah in den USA vor den Ereignissen in der Christopher Street 1969 und was ist da genau passiert? Welche Veränderungen brachte AIDS und wie populär war das Outing in den Neunzigern wirklich? Fragen, die Martin Gössl anhand von Originalquellen aus dem berühmten LGBT-Archiv in New York, mit AugenzeugInnenberichten und Fachliteratur beantwortet. Die Geschichte der US-amerikanischen Schwulen- und Lesbenbewegung, in eine überschaubare Fassung gegossen, ist für interessierte LeserInnen eine ideale Einführung in die zeithistorischen Studien der Queer Studies. Präsentiert wurde das Buch am 10. Juni 2009 im „libresso mocca uni“ gemeinsam mit Vizerektorin Univ.-Prof. Dr. Roberta Maierhofer und Univ.Prof. Dr. Karin Schmidlechner vom Institut für Zeitgeschichte.
Das Buch ist im Buchhandel und bei den Rosalila PantherInnen verfügbar.
Martin J. Gössl: Als die erste Münze flog und die Revolution begann. Die Homosexuellen-Bewegung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in den USA.
Taschenbuch, 136 Seiten, ISBN: 978-3-902080-02-8, 15 Euro
Zu bestellen im Buchhandel oder unter rlp@homo.at (für RLP-Mitglieder um nur 10 Euro).


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