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Ab 23. Jänner im Filmzentrum im Rechbauerkino:

Queer Movie Nights: „Dream Boy“

(Graz, 16.01.2009). Nach diversen lesbisch-schwulen Filmfestival stellt sich jedes Jahr die Frage: Welchen Platz haben Schwule und Lesben im Weltkino? Die USA und Kanada dominieren die Szene, aber der europäische Film wird stärker. Asien und Lateinamerika überraschen durch frische, ungewöhnliche Filme. In der Filmreihe „Queer Movie Nights“ zeigt das Filmzentrum im Rechbauerkino ab Jänner 2009 jedes Monat für eine Woche im Nachtprogramm aktuelle preisgekrönte Genre-Filme.


23. bis 29. Jänner 2009, jeweils um 22 Uhr:

DREAM BOY

USA 2008 – 86 Minuten – Regie: James Bolton - engl. OmU
Mit: Stephan Bender, Max Roeg, Thomas Jay Ryan
Basierend auf dem internationalen Bestseller des Erfolgsautors Jim Grimsley, führt DREAM BOY den Zuschauer mit grenzsprengender Zärtlichkeit in die unschuldige Welt zweier verliebter amerikanischer Teenager, die versuchen, gemeinsam ihren Weg durch eine feindselige Welt zu gehen. Als Nathans Familie in die tiefreligiösen Südstaaten zieht, fühlt sich der 15-jährige isoliert und hilflos den Launen seines Vaters ausgesetzt. Nur durch die erwachende Liebe zum Nachbarsjungen, dem 17-jährigen Sportler Roy, entkommt Nathan seinem Alltag. Beim nächtlichen Lernen stellt sich heraus, dass Nathans Gefühle überraschenderweise erwidert werden …

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Die kommenden Filme in den Queer Movie Nights:
SATURNO CONTRO ab 27. Februar | LOVE MY LIFE ab 3. April | DER MANN MEINES LEBENS ab 1. Mai | WAS AM ENDE ZÄHLT ab 29. Mai | FRÜHSTÜCK MIT SCOT ab 26. Juni

(ml)




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Kritik zu „Dream Boy“
von Alexander Desmond

Ich habe ja schon so manchen Film gesehen, aber dieser ist in jeder Hinsicht eine berührende Ausnahme.
In einer ruhigen Erzählweise schildert Regisseur James Bolton die Geschichte zweier Jungen in den Südstaaten der frühen siebziger Jahre. Nathan (Stephan Bender) schüchtern, verschreckt und verletzlich, verliebt sich in Roy (Maximillian Roeg), den jungen Wilden. Was den Zuschauer überrascht, ist die Tatsache, mit welcher Selbstverständlichkeit die beiden zueinanderfinden. Die ersten großen Gefühle leise erzählt.
Man fühlt sich unweigerlich an „Brokeback Mountain“ erinnert, schon allein wegen des tragischen Ausgangs dieser Liebe. Doch lasst euch von ein paar möglichen Tränen nicht abschrecken. „Dream Boy“ ist definitiv einer der besten Filme der letzten Jahre.

Fazit: Wunderschöne Landschaftsaufnahmen, großer Heul- und Dahinschmelz-Faktor und Charaktere, die echt und glaubhaft wirken.

 

Linktipp:

www.filmzentrum.com