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Lehárfestival Bad Ischl 2009

Wiener Blut, Das Land des Lächelns

Schwerpunkt Wien

(Bad Ischl, 15.06.2009). In gewohnt entspannter und amikaler Atmosphäre fand auch heuer die Pressekonferenz statt, bei der Intendant Dr. Michael Lakner und Teile seines Teams die Saison 2009 vorstellten.

Nachdem die hohe künstlerische Qualität des Lehárfestivals auch voriges Jahr vom Publikum mit weiter steigenden Zuschauerzahlen anerkannt worden war, wurden neben einigen neuen Kräften auch viele bewährte wieder engagiert, so auch das Leading Team der ersten Premiere, Wiener Blut von Johann Strauß: Marius Burkert wird das Dirigat übernehmen, Wolfgang Dosch wird die Handlung von der Zeit des Wiener Kongresses behutsam ins 20. Jahrhundert verlegen, dennoch eine – im besten Sinne des Wortes – klassische Inszenierung zeigen. Neben Ernst Dieter Suttheimer, Christa Ratzenböck und Theresa Grabner gibt Franz Suhrada sein Rollendebüt als Kagler, dazu kommen noch die an der Volksoper bereits sehr erfolgreichen Petra Halper-König als Franziska Cagliari und Eugene Amesmann als Balduin Graf Zedlau. Premiere ist am 11. Juli, 14 weitere Vorstellungen bis 30. August.

Nicht nur in Wien, sondern auch in China spielt Franz Lehárs Operette Das Land des Lächelns (Premiere am 18. Juli, 15 Folgevorstellungen bis 29. August), und gerade auf diesen Kontrast der beiden Welten möchte Regisseur Leonard C. Prinsloo besonderes Augenmerk legen. Die musikalische Leitung hat Vinzenz Praxmarer inne, in den Hauptrollen wird neben Miriam Portmann, Elisabeth Schwarz und Thomas Zisterer die Tenorentdeckung Vincent Schirrmacher als Sou-Chon zu sehen und zu hören sein. Die Sprechrollen übernehmen die Grazer Urgesteine Erik Göller und Gerhard Balluch.

Letzterer wird sich gemeinsam mit Leonard Prinsloo auch beim – heuer leider nicht mehr von der EU geförderten – Jugendprojekt EurOperette engagieren, das Jugendlichen aus sechs verschiedenen Ländern eine Woche lang die intensive Auseinandersetzung mit Bühne und Theater im Allgemeinen und der Operette im Speziellen ermöglicht.

Natürlich darf auch heuer die Kaisergala nicht fehlen, bei der vor allem Melodien aus der Silbernen Ära der Operette (Schwerpunkt Emmerich Kálmán) unter Marius Burkert erklingen werden, Ulrike Steinsky wird vokalen Glanz verbreiten.

Text: Wolfgang Würdinger




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