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Opernhaus Graz

Klassik am Sonntag

Bekanntes und Rares

(Graz, 27.3.2011). Bedauerlicherweise verzeichnet auch heuer die o. e. Konzertreihe noch nicht ganz den Besucherzustrom, den sie der gebotenen Qualität nach verdiente, spielte doch das Grazer Philharmonische Orchester unter der Leitung von Johannes Fritzsch, der auch charmant und prägnant-informativ anmoderierte, alle drei dargebotenen Stücke blitzsauber und ausgesprochen engagiert.

Zunächst zum Bekannten: Als erstes erklang Richard Wagner Siegfried-Idyll duftig transparent und dennoch mit der genau richtigen Dosierung an romantischer Stimmung, zum Abschluss Beethovens Symphonie Nr. 8 in F-Dur, wobei unser Chefdirigent für ausgewogene Tempi und höchste Klangtransparenz sorgte.
Dazwischen die Rarität, Carl Maria von Webers Konzert für Fagott und Orchester, immer samtweich im Ansatz und ebenso melodienverliebt wie virtuos vorgetragen von Georg Stepanek. Großer Applaus.

Folgevorstellung:
29. Mai, mit einem zur Faustserie passenden Programm: Charles Gounods rare Symphonie Nr. 8 und Mozarts ebenfalls nicht all zu oft gespielte Sinfonia Concertante für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Orchester in Es-Dur, dazu noch Ferdinand Hérolds bekannte Ouverture zu Zampa. Tecwyn Evans wird dirigieren.

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Johannes Fritzsch

 

Linktipp:

buehnen-graz.com