
(Graz, 4.4.2009). Als sich am Samstag die Pforten der Postgarage öffneten, wälzten sich kaum zu bändigende Besuchermassen in die Postgarage. Die Garderoben waren erneut schnell überfüllt, aber man gewöhnt sich ja an alles. Gottseidank hat der Frühlingsbeginn diese Problematik wieder auf den Herbst verschoben, und vielleicht lässt sich die Postgarage ja etwas einfallen … Im großen Saal, am First-Floor, auf welchem Miss Enemy DJ und DJ Renoa die Feiernden mit ihren Klängen beglückten, konnte man sich noch recht lang bewegen weil es bei RoSy die meisten Feiernden sowieso in den kleinen Saal zieht. Dort sorgte DJ - VJ Angolo di Casa für den richtigen Ton (solange er nicht beschloss, das Mikrofon in die Hand zu nehmen – Singen ist offenbar nicht seine Hauptqualifikation) und es war so viel los, dass man sich so gegen Mitternacht gar nicht mehr Bewegen konnte. Das Barpersonal war erneut hoffnungslos überfordert – offenbar ist es schwer sich zu merken, dass zum RoSy tatsächlich viele Menschen kommen und dass diese auch etwas zu trinken wollen …
Die Dekoration der Postgarage von Flowerpower aus überdimensionales Wasserpfeifen, Teppichen und exotischen Gewächsen war wirklich großartig und hätte nicht anders sein dürfen. Auch die Visuals von Mister Pink waren großartig und erfüllten den Saal mit wirklich erfreulichen Lichtblicken.
Gegen 2 Uhr fing dann der Besucherstrom an sich zu lockern bis schließlich überall so viel Platz war einen Fuß auf den Boden zu bekommen ohne denselben auch plattgetreten zu bekommen. Als schließlich das Tageslicht angebrochen war und die letzten Feiernden beschlossen sich anderwärtig nach Amusement umzusehen, blieb nur zu sagen, dass es ein weiterer erfreulicher Abend war.
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Kommentare
09.04.2009, 01:20 - habgicht
das selbe dilemma....167.000.000 menschen in häßlichen schickteuren fetzen stecken bewegungslos ineinander verkeilt herum und diese masse an hirnlosigkeit wabbert amorph in etwa im takt der musik...endlich eine veranstaltung bei der man nicht selber entscheiden muss wo man hingehen will sondern einfach mitgedrängt wird...sehr lieb!
ich frag mich immer was passieren würde im falle das etwas passiert? nicht das ich was gegen partys gut besuchter art hab aber das ist nicht mehr schön wenn man die brüste einer schicktussi im kreuz und den sack einer schickschwester im gesicht hat, naja aber eh alles lieb und fein so wie die schwesternschaft die sich als IN und HIP empfindet...ich fand den abend wie immer scheiße!..ich wurde mitgeschleift es was aber das letzte mal...ich kann die veranstaltungen einfach nimmer ertragen...
dümmliche schwestern die nur weiß tragen und damenunterwäsche stehen, gepaart mit solaresken ausgeburten nie geahnter bräune die ihren abgemagerten luxusköper nebst rippenorgel der allgemeinheit präsentieren, die üblichen schicki-micki-tricki-heten die sich bei den schwulen ja soooo wohl fühlen(kann ich nicht verstehen ich fühlte mich "bei den schwulen"nie wohl )und das ganze untermalt von langweiligem discobeatgestampfe bei den man bereut nicht wie bethoven taub zu sein und natürlich den exorbitanten preisen die an die schwarzmärkte der nachkriegszeit denken lassen...
07.04.2009, 13:18 - lorenzo lahmarsch
... danke, danke und nochmals danke! ein ehrlicher und guter bericht! tatsächlich war es eine grandiose partystimmung, die sich durch den dunst tausendener zigaretten verbreitete (wenig verwunderlich, sehe ich doch bei rosy´s sogar menschen rauchen, die im alltag niemals einen stumml angreifen würden). das warten vor dem gebäude war zwar ermüdend, aber logisch: kleiner eingang + viele Menschen = lange wartezeit oder nervenzerfetzendes gedränge!
robsi - wie er von seinen freunden genannt wird und ich nun mal so tue, als wär ich einer davon (ihm wird es wahrscheinlich nicht auffallen) - darf stolz auf die leistungen seiner person und seines teams sein.
bzgl. den schwestern vor ort, die durch weiße mode und totenstarre auf der tanzfläche prälierten: so ist die szene. viele von ihnen warten, bis prinz charming kommt um sie an den haaren aus dem tanztempel zu schleifen. doch nun ernst und wahrlich ein wort dazu: selten ist es mir so stark ins auge gesprungen wie bei diesem event: die kommunikation unter den anwesenden gästen blieb sehr eingeschränkt und musste sich anscheinend in anderen - vielleicht telepathischen - sphären abspielen, zu denen mir kein Zutritt gewährt wurde. anders ist es mir nicht möglich diesen abend zu erklären! falls dem nicht so ist, so sollte vielleicht - anregung an das gundl-team - eine "wir reden miteinander party" veranstaltet werden. pflicht dabei: alle gäste zu grüßen und eine HÖFLICHE frage zu stellen! ich wäre dabei ...
07.04.2009, 11:03 - TomAusGraz
Ja, stimmt.. das mit dem Rauch ist etwas nervig.. Aber wenn's dir nicht gefallen hat gibt's eh nur eins: nächstes mal Zuhause bleiben, denn: die überwiegende Mehrheit der Gäste scheint's zu mögen (drum ist's auch so ein Erfolg) und gehen immer wieder hin… Und wenn du die Menschen nicht magst solltest du sie Meiden und zuhause bleiben.
07.04.2009, 10:52 - tenebrae
ich fands total mies. Das Publikum, insbesondere die Sommerkleid-Tussi-Fraktion steht ja lieber auf der Tanzfläche herum, als sich irgendwie zu bewegen. Ein Umstand, das aufgrund der ambivalten Musikauswahl von Herrn Renoa nur anfänglich zu verzeihen war.
Anscheinend hat das Ende der Opernpassage zur Folge, dass das ähm... breite Grazer - nochmals ähm... - Schickie-Publikum nun auch wie die biblische Heuschreckenplage in die Postgarage einfällt.
Aber Leute, ein Veranstaltung lebt davon, dass die Besucher auch mal ihren Hintern bewegen und nicht nur versucht, auf irgendeine Art und Weise hübsch auszusehen und körpereigenen Transpiration zu verhindern.
Und wie war das nochmal mit dem groß angekündigten Rauchverbot in der Postgarage?