Diese Seite drucken

Ein Gerät, das in keinem Haushalt fehlen darf

Der Milchschäumer

Hört sich blöd an – nicht wahr? Aber es ist so! Dieses kleine, batteriebetriebene Wunderding ermöglicht es zu einem Preis zwischen 3 und 10 Euro herrlich schaumige Krönchen auf unseren selbstgemachten Café Latte, Capuccino oder was auch immer zu zaubern. Ganz ohne teure Espressomaschine mit Dampfdüse.

Der MilchschäumerDie Milch in ein großes Kännchen geben – nicht mehr als halb voll -, knapp eine Minute im Mikrowilli erhitzen (so ca. 60 bis 80°C) und dann auf die doppelte Menge aufschäumen. Ein bis zwei Minuten stehen lassen, dann wird der Schaum fest, dass man Türme damit bauen kann. Den Schäumer lässt man dann einfach in dem Kännchen, dass man nach jeder Tasse Schaumvergnügen die restliche Milch wieder aufschäumen kann.

Oder wer (wie ich) gerne ein Tässchen Kakao trinkt und nichts von den Löslichprodukten hält, der macht im Handumdrehen einen Kakao ohne Klumpen: Zuerst die Tasse zur Hälfte mit Milch füllen, dann Zucker und Kakaopulver hineingeben und kurz schäumen. Schon im kalten Zustand löst sich der Kakao auf. Eine knappe Minute in den Mikrowilli, dann die Tasse auffüllen und noch einmal kurz mit dem Schäumer aufrühren. Wieder eine halbe Minute aufwärmen – fertig! Keine Klumpen und kein Bodensatz! Einfach genial.

Wenn man Pudding kocht, kann einem der Milchschäumer auch dienlich sein. Wie oben beim Kakao beschrieben, wird das Puddingpulver mit dem Zucker unter die kalte Milch gerührt – klümpchenfrei.
Auch für kleine Mengen Schlagrahm oder Eiklar eignet sich das Gerät hervorragend. Die Reinigung ist genauso einfach: Warmes Wasser in ein – ohnehin schon schmutziges – Glas, ein Tropfen Geschirrspülmittel dazu – kurz aufschäumen, dann unter fließendem Wasser abspülen. Nochmal kurz einschalten – uns schon ist der Schäumer trocken und bereit für den nächsten Einsatz.

Die Anwendungsmöglichkeiten gehen jedoch weit über den nachmittäglichen Kaffeetisch hinaus: Mein Bruder liebt das Gerät zum Mixen von allerlei Salatsoßen. Üblicherweise gibt es Probleme, wenn man Wasser oder Essig mit Öl vermengt. Das Öl schwimmt auf und verhindert die Bildung einer homogenen Emulsion. Mit einem Milchschäumer gelingt in Sekundenschnelle eine herrlich cremige Soße, die hervorragend auf den (vorher getrockneten) Salatblättern haftet.

Ein anderer Tipp für die Zubereitung von Salatdressings: Alle Zutaten in ein Glas mit verschraubbarem Deckel geben, zumachen und einige Sekunden lang kräftig schütteln. Auch so erhält man eine sämige Emulsion ohne Kernölflecken in der Umgebung.

Text:




Kommentare

Einen Kommentar hinzufügen

This is a captcha-picture. It is used to prevent mass-access by robots. (see: www.captcha.net)
Code im Bild:
Name(*):
E-Mail:
Webseite:
Kommentar(*):