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High-Tec spart Zeit und Geld

Das Mikrofasterputztuch

In den vorhergegangenen Folgen meiner Serie habe ich hauptsächlich über die Anschaffung von Geräten geschrieben. Diesmal widme ich mich der alltäglichen Hausarbeit und wie man damit schneller fertig werden kann. Heute stelle ich eine mittlerweile gar nicht mehr so neue Technik vor, wie die moderne Hausfrau Glas und glatte Oberflächen reinigt.

Die moderne Mikrofasertechnik bietet die Möglichkeit, Zeit und Geld zu sparen. Zum Putzen von glatten Oberflächen benötigt man kein Putzmittel mehr und kann sich trotzdem an streifenfreien Fenstern und spiegelnden Fliesen erfreuen. Dazu benötigt man nur ein Mikrofaserputztuch. Das kann man auch bis 60 Grad in der Maschine waschen (aber nicht weichspülen! Sonst verkleben die Fasern).

Beim täglichen Einsatz sind nur einige Dinge zu beachten: Grober Schmutz auf Fenstern ist vorher vorzuwaschen. Vom Mikrofasertuch bleibt nämlich ein leichter Wasserfilm zurück, der ohne Hinterlassen von Streifen trocknet. Ist das Putzwasser aber sehr schmutzig, sieht man den Schmutz auf den Tropfen, die sonst ohne Rückstände trocknen. Deswegen empfiehlt es sich, die Fenster öfters zu behandeln. Das geht ruckzuck mit einmaligem Drüberwischen. Fast so einfach wie Lüften. Das Tuch wird vor der Anwendung feucht gemacht und dann kräftig ausgewunden, damit es nicht tropft. Einmal drüberwischen und fertig!

Auch Badezimmerarmaturen strahlen nach kurzem Drüberwischen wie neu. Und zum Brillenputzen ist es einfach ideal. Brille feucht machen, mit dem Tuch trockenwischen – streifenfrei! Beim Reinigen von Brillen sollte man nämlich keine Putzmittel verwenden, da diese die Entspiegelung der Gläser ruiniert.

Auch für Oberflächen, die kein fließendes Wasser mögen, ist das Mikrofasertuch ideal. Das wären die HiFi Anlage, das Keyboard des Computers oder Computer- und Fernsehbildschirm.

Der Schmutz wird mit dem Spezialtuch mechanisch entfernt und an die Fasern geheftet. Auch fettiger, schmieriger Dreck stellt kein Problem dar. Zwar kostet es mehr als ein normaler Putzfetzen, aber die Ersparnis an chemischen Reinigern ist enorm. Ich habe seit Jahren keine Fensterputzmittel mehr im Haus... Als ich nach der Erstanschaffung des Wundertuches unserer Putzfrau den Lappen in die Hand drückte, wollte sie mir nicht glauben, dass glatte Oberflächen fortan ohne die chemische Keule behandelt werden. Mittlerweile verwendet sie auch zu Hause das praktische Ding. Manchmal kann ein Hi-Tech- Freak auch einem Spezialisten was beibringen...

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